Gemeinsam für bessere Mülltrennung in Kitas und Schulen
KliMo bildet einen FM-übergreifenden Arbeitskreis „Abfallmanagement in städtischen Gebäuden“.
Seit April 2025 werden die Mülltonnen an städtischen Kitas und Schulen schrittweise angepasst. Ziel ist es, die Mülltrennung nachhaltig zu verbessern, Abfallkosten zu senken und gleichzeitig CO₂-Emissionen zu reduzieren. Damit leistet KliMo nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern erfüllt auch die Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes.
Grundlage für die Maßnahmen war eine umfassende Ist-Analyse der Abfallbehälter im Außenbereich, die bereits vor einigen Wochen abgeschlossen wurde. Mithilfe der Bescheide über die Abfallgebühren konnte ein Überblick über die vorhandenen Restmüll- und Biotonnen gewonnen werden.
Ergänzend wurden die Papier- und Kunststofftonnen anhand einer Umfrage bei Schulhausmeister:innen und Kitaleitungen erfragt ausgewertet.
Dabei zeigte sich schnell: An vielen Einrichtungen besteht Optimierungsbedarf. Sowohl bei den Mülltonnen im Außenbereich als auch bei den Mülleimern in Gruppen- und Klassenräumen.
Um die vielfältigen Herausforderungen gezielt anzugehen, wurde ein FM-übergreifender Arbeitskreis „Abfallmanagement in städtischen Gebäuden“ ins Leben gerufen. Dieser setzt sich im Kern aus Mitarbeitenden der FMs 2 und 3 zusammen. Bei praktischen Fragestellungen, etwa zur Größe und Gestaltung der Müllplätze an den Liegenschaften, werden die Kolleg:innen aus FM 1 hinzugezogen.
FM = Funktionsmanagement
Die verschiedenen Themen beim zgm sind in vier Bereiche aufgeteilt:
- FM 1 Neubau, Sanierung, Instandhaltung und Handwerker
- FM 2 Technische Gebäudeausrüstung und Energiemanagement
- FM 3 Hausmeister:innen, Hauswartedienste, Gebäudereinigung und Objektservice
- FM 4 Betriebsverantwortung
Dank kurzer Abstimmungswege und gebündeltem Fachwissen können Entscheidungen schnell und pragmatisch getroffen werden. Ziel ist es, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Gebäudenutzenden die Mülltrennung einfach und selbstverständlich umsetzen können.
Aktuell finden Gespräche mit den Kitas und Schulen statt, um erste individuelle Maßnahmen festzulegen. Dazu gehören unter anderem:
- Schulungen für Kinder und Jugendliche sowie für Erziehende und Lehrkräfte
- Abstimmungen mit den Reinigungskräften
- Anpassungen der Mülltonnen im Außenbereich
- Vereinheitlichung der Mülleimer in Gruppen und Klassen, inklusive sinnvoller Farbkonzepte und klarer Hinweisschilder
Für Anfang 2026 sind bereits Pilotprojekte an einer weiterführenden Schule sowie an einer Grundschule geplant, um die Maßnahmen praxisnah zu testen und weiterzuentwickeln.
Nach den Anpassungen an den Kitas und Schulen werden die Verwaltungsgebäude, Feuerwehren, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie Sportvereine sukzessive umgestellt. Ziel ist es, die Abfallgebühren langfristig um rund 20 Prozent zu reduzieren.
Mit dem FM-übergreifenden Arbeitskreis wird ein wichtiger Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und einer besseren Mülltrennung an städtischen Einrichtungen geleistet.
Hinweis: Titelbild mit KI erstellt.