Kann das wirklich weg?!

Diese Frage haben sich die Viertklässler der Adolf-Reichwein-Schule gestellt.

Mit viel Kreativität, leeren Verpackungen und Scheren verwandelten die Viertklässler der Adolf-Reichwein-Schule alltäglichen Müll in nützliche und schöne Gegenstände. Im Mittelpunkt der Projekttage stand das Thema Upcycling. Also die Wiederverwertung von alten Materialien zu neuen Produkten.

Zu Beginn erhielten die Kinder eine kurze Präsentation rund um Müllvermeidung und Recycling. Gemeinsam wurde die sogenannte Abfallpyramide betrachtet. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler, dass Recycling zwar wichtig ist, es aber noch bessere Möglichkeiten gibt. Ganz oben auf der Pyramide steht die Abfallvermeidung. Also Dinge möglichst lange nutzen und keinen unnötigen Müll entstehen lassen. Darunter folgt die Wiederverwertung, also Materialien erneut zu verwenden oder kreativ umzugestalten. Erst danach kommt das Recycling.

Ausschnitt aus der Präsentation - Abfallpyramide.

Anschließend konnten die Kinder selbst aktiv werden. Aus leeren TetraPaks entstanden praktische Handyhalterungen, bunte Stiftehalter und kreative Blumentöpfe. Alte Gläser wurden zu kleinen Insektentränken umfunktioniert, die nun Bienen und anderen Insekten im Garten helfen können. Mit viel Begeisterung bemalten und gestalteten die Viertklässler ihre Werke individuell.

Neben dem Bastelspaß lernten die Kinder auch, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Ressourcen ist. Viele waren überrascht, wie viele nützliche Dinge aus vermeintlichem Müll entstehen können.

Am Ende der Projekttage präsentierten die Schülerinnen und Schüler stolz ihre Ergebnisse. Das Upcycling-Projekt zeigt eindrucksvoll, dass schon mit einfachen Ideen jeder etwas für die Umwelt tun kann.

Klasse 4b mit ihren upcycelten Dingen.